Gangolf Merkle


Im Alter von acht Jahren musizierte er erstmals aktiv bei den Rottenburger Domsingknaben. Wenig später kamen die Instrumente Blockflöte und Klavier dazu. Im Rahmen eines Musikunterrichts stellte ein Schüler den Kontrabass vor. Die tiefen Töne und die Größe des Instruments fesselten ihn so sehr, dass der Kontrabass an der Musikhochschule München sein Hauptfach wurde. 1984 wurde er vom Gemeinderat der Stadt Pfullingen zum Musikschulleiter gewählt und beauftragt, die städtische Musikschule zu gründen und auszubauen.
Seit seinem Eintritt in den Ruhestand erteilt Gangolf Merkle weiterhin Unterricht im Fach Kontrabass.


Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?


Zunächst mal die Schüler für die tiefen Saitenklänge durch bewusstes Hören zu begeistern und zu sensibilisieren, um die Töne in bequemer Stimmlage nachsingen zu können. Das Spiel auf dem Kontrabass erfordert viel Kraft. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an eine korrekte Körperhaltung, Fingerstellung und Bogenhaltung einzuüben.


Welche Musik hörst Du selber?


Am liebsten höre ich Werke von J.S. Bach, Chor- und Orchesterwerke durch alle Epochen, Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, Kunstlieder mit Klavierbegleitung, Bands, Jazz und ab und zu auch mal einen Schlager. 


Was machst Du in Deiner Freizeit?


Seit ich im Ruhestand bin, habe ich Zeit zum Radeln, Wandern, Segeln, Lesen, Radio hören, Fernsehen, Gärteln, Chor leiten …